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NPD fast pleite
Sonntag, den 15. März 2009 um 22:15 Uhr
Dies ist ein Gastbeitrag von Katja Barnatz aus Hamburg. Vielen Dank
Die rechtsextreme NPD steht kurz vor dem Bankrott. "Selbstverständlich ist es eine Existenzkrise, wenn der Bundestag uns von der Parteienfinanzierung völlig abschneiden will", so NPD Oberhaupt Udo Voigt.
Nachdem die NPD einen falschen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2007 abgegeben hat, beschloss die Bundestagsverwaltung Zahlungen in Höhe von mehr als 300 000 Euro auszusetzen. Laut Angaben von SPIEGEL.de hat die NPD monatlich Ausgaben von ca. 110 000 Euro, die Höhe der Spendengelder beläuft sich aber nur auf monatliche 30 000 Euro. Der Partei droht wegen dem Fehler im Rechenschaftsbericht eine Strafe in Höhe von bis zu 1,9 Millionen Euro. Weiterhin kämpft die NPD noch mit einer Geldstrafe in Höhe von 870 000 Euro, welche fällig wurde, nachdem die NPD Spendenquittungen fälschte um höhere Staatszuschüsse einzustreichen.
Der NPD droht nun die Zahlungsunfähigkeit.
Weiterhin scheint es so als wären die Führungskader der NPD im Moment stark zerstritten. Andreas Molau wechselte kürzlich von der NPD zur DVU, Apfel und Pastörs diskutieren hinter Voigts Rücken über eine Kandidatur für den Bundesvorsitz der NPD. Selbiger Posten ist momentan von Udo Voigt selbst besetzt, welcher beschuldigt wird, für den Spendenskandal mitverantwortlich zu sein.
Update 03.04.2k9
Der Bundestag hat eine Strafe in Höhe von 2,2 Millionen Euro verhängt. Die Strafe wird zum 1. Mai fällig. Die NPD will Gegenklage einreichen.
Wir halten euch auf dem laufenden...
Update 07.04.2k9
Die Satire Abteilung des SPIEGEL hat kürzlich die Rettungspläne der NPD beleuchtet. Das wollen wir euch nicht vorenthalten.


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