Nahtod - Was nach dem Tod kommt

Eine der Fragen, die sich wahrscheinlich jeder Mensch im Laufe seines Lebens mindestens ein Mal stellt, ist jene nach dem Tod - oder besser gesagt, die Frage nach dem, was nach dem Tod kommt - oder eben auch nicht kommt...

 

Es ist möglich auf den verschiedensten Ebenen über den Tod, das Diesseits und Jenseits zu diskutieren. Und hätten die Menschheit dies in der Vergangenheit nicht schon zu Genüge getan, gäbe es wohl kaum eine derartige Vielfalt an religiösen Richtungen, welche sich oft vollkommen unabhängig von einander entwickeln.

 

Was man nicht wahrnimmt, ist auch nicht da?

Der Mensch strebt seit jeher danach alles zu begreifen und wissenschaftlich zu erklären. Doch immer wieder muss er feststellen, dass er an die eigenen Grenzen stößt. Viele Menschen verweigern sich der, für sie vielleicht beunruhigenden Vorstellung, dass auch ihr eigenes Leben von Dingen und Mächten geprägt sein könnte, welche sich mit irdischen Mitteln nicht erklären lassen. Zu meist sind es vor Allem Atheisten, die vehement dem Schema "Was ich nicht sehe, höre, rieche, schmecke oder fühle, das ist auch nicht da." folgen.

Um so beeindruckender ist es, wenn gerade diese Menschen, auf Grund eines einschneidenden Erlebnisses, plötzlich den Glauben an etwas entwickeln, dass sie selbst nie für möglich oder im entferntesten realistisch gehalten hätten.

 

So genannte Nahtoderfahrungen führen gerade bei ihnen häufig dazu, dass sie später ihr komplettes Leben verändern, einer Religion beitreten und nach vollkommen anderen Werten streben, als noch zuvor.

 

Nahtoderfahrungen - vom Weg ins Jenseits?

Nahtoderfahrungen sind die Berichte von Menschen, welche schon mal an der Schwelle zum Tod standen oder gar für eine gewisse Zeit klinisch tot waren. Das besondere an ihren Darstellungen ist einerseits die Tatsache, dass nahezu alle von ihnen sehr ähnliche Erlebnisse wiederspiegeln, andererseits das Mysterium, dass sich die Berichtenden sehr genau an das vermeindlich Erlebte erinnern können und die besagten Geschehnisse, nach eigener Aussage, nicht als eine Art Traum sondern als vollkommene Realität wahrgenommen haben.

 

Von was die Betroffenen berichten

Nahezu alle Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben, erzählen davon, dass sie ihren eigenen Körper verlassen haben und es somit zu einer Trennung der Seele von ihrer Hülle kam. Sie erzählen, dass sie einige Meter über ihrem eigenen Körper schwebten und auf ihn herab blicken konnten. Dabei konnten sie genau sehen was passiert, zum Beispiel das Ärzte um sie versammelt waren und versucht haben sie wieder zu beleben.

 

Das Unglaubliche an diesen Erzählungen ist die Tatsache, dass die, vom Tod zurückgekehrten Personen detaillierte Berichte darüber abgeben können, was die sie umgebenden Personen gesagt oder getan haben. Im unten folgenden Videomaterial wird auch der Fall einer Frau beschrieben, welche vom medizinischen Standpunkt gesehen klinisch tot war (d.h. Gehirnaktivitäten mehr vorhanden waren) und später genau beschreiben konnte, welche Instrumente, der sie operierende Arzt benutzt hatte, beziehungsweise wie diese aussahen. Es handelte sich hierbei um Geräte, die die Frau noch nie in ihrem Leben gesehen hatte.

 

Einige Betroffene erläuterten auch, dass sie andere Orte besuchen, bzw. sehen konnten und folglich Familienmitglieder oder auch ihnen unbekannte Orte beobachten konnten. Spätere Recherchen ergaben in vielen Fällen, dass sich die, von den Betroffenen beschrieben Handlungen tatsächlich zu jener Zeit ereigneten, als diese nicht mehr bei Bewusstsein waren. Insbesondere gibt es einige Fälle von Leuten, welche Orte beschrieben, an denen sie nie zuvor waren, die aber später tatsächlich gefunden wurden und ihrer detaillierten Beschreibung entsprachen.

 

Des weiteren beschrieben die meisten, ins Leben zurückgekehrten Personen, dass sie nach dieser Erfahrung in einen Tunnel von weiß- silbernem Licht gezogen wurden, an dessen Ende sich zu meist blühende Landschaften, unfassbarer Schönheit befanden. Alle beschrieben diese Erfahrung als äußerst schön. Schon in besagtem Tunnel oder erst auf der anderen Seite, trafen die jeweiligen Erzähler zu meist auf verstorbene Familienmitglieder welche sie in das Reich der anderen Seite aufnehmen wollten. Einige berichten auch von engelähnlichen Wesen oder leuchtenden Gestalten, welche sie durch den Tunnel führten.

 

Besonders interessant ist der Fall einer Frau, welche im, von ihr beschrieben "Jenseits" einen Jungen traf, der angab früher ihr Bruder gewesen zu sein. Er erklärte noch vor ihrer Geburt gestorben zu sein. Der Frau war bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt, dass ihre Eltern, bereits vor ihr ein Kind hatten. Ins Leben zurückgeholt, fragte sie später ihren Vater nach dem Bruder. Dieser bestätigte die Tatsache, dass der Sohn noch vor ihrer Geburt gestorben sei und konnte gleichzeitig nicht fassen, woher sie diese Information auf einmal hatte, da weder er, noch seine verstorbene Frau jemals Jemandem davon erzählt hatten.

 

Für die meisten Menschen, welche zu meist durch die Leistung der modernen Medizin zurück ins Leben geholt wurden, enden diese Nahtoderfahrungen nicht abrupt, sondern damit, dass sie entweder von Stimmen ihrer Familienmitglieder aus dem Diesseits, welche sie im irdischen Leben noch brauchen, zurückgerufen werden oder von Personen, des von ihnen beschrieben "Jenseits" zurückgeschickt werden. Sie alle verbindet die Tatsache, dass sie nach dem Erwachen traurig sind, und lieber im Licht gebleiben wären. Sie empfinden ihren Körper plötzlich als Last und fühlen sich in ihm beengt.

 

Einige von ihnen neigen später zu Suizidversuchen, da sie zurück in das beschrieben Licht wollen.

Eine Frau erklärte, dass sie ebenfalls den Wunsch habe, zurückzukehren, diesen aber nicht umsetzen könne, da jene Personen, die Selbstmord begehen, stets zurückgeschickt würden und die gleichen Qualen des bisherigen Lebens dann in einem anderen Körper, bis zu jenem Zeitpunkt, an dem die Frage des Selbstmord im Raum steht, noch einmal erleben müssten. Dies beschrieb sie "Hölle", denn das Reich, welches sie während ihrer Nahtoderfahrung gesehen hatte, konnte nur der Himmel sein und im Vergleich zu diesem, sei alles andere eine Qual.

 

 

Vom medizinischen Standpunkt

Die Meinungen von Ärzten und Wissenschaftlern, welche zu meist zu der zu Anfang beschrieben Gruppe von Skeptikern des Nichtbeweisbaren gehören, gehen stark auseinander. Einige sind auf Grund der detaillierten Beschreibungen von Dingen, die die betroffenen Personen während ihrer Nahtoderfahrung gesehen haben ohne sie vorher zu kennen, so beeindruckt, dass für sie die Existenz der Seele auf der Hand liegt.

 

Andere wiederum beschrieben diese Erlebnisse als einen geschickten Schachzug der Natur, welcher den Tod erträglich machen soll. Aus ihrer Sicht produziert das Gehirn während des Sterbens die besagten Bilder, damit der Sterbende nicht leiden muss. Sie benennen es als einen normalen Vorgang, den vermutlich jeder einmal erleben wird. Eine wissenschaftliche Erklärung für die detaillierten Berichte von, für den jeweilig Betroffenen, unbekannten Dingen und Geschehnissen können sie aber ebensowenig erklären, wie die Frage der Sinnhaftigkeit dieses moralvollen Umgangs der Natur mit den Sterbenden.

 

Skurril ...

Der Flug zum Himmel, Gemälde von Hieronymus Bosch (ca. 1500)erscheint der Fakt, dass sich nach derartigen Erlebnissen oft auch absolute Religionsgegner einem Glauben anschließen. Interessant ist auch die Tatsache, dass sich die Masse an Nahtodbeschreibungen in den letzten Jahren, auf Grund der stetig mehr werdenden, medizinischen Möglichkeiten, zwar vermehrt hat, aber ansich keine gänzlich neue Sicht der Dinge darstellt.

Eine Vielzahl von mittelalterlichen Kunstwerken, welche zu meist Lichttunnel mit Engeln und fabelwesenähnlichen Figuren zeigen, deutet darauf hin, dass schon vor vielen Hundert Jahren das "Licht am Ende des Tunnels" thematisiert und beschrieben wurde.

 

Auch ist fraglich, ob es eine Verbindung zwischen den Hahtoderlebnissen und den Berichten hypnotisierter Patienten gibt, welche von einem früheren Leben (als andere Person) erzählen. Bei diesen Darstellungen kommt es ebenfalls vor, dass die betreffenden Personen von Orten und Dingen erzählen, die sie zu ihrer Lebzeit weder in Echt noch auf Fotos gesehen haben. Bei einigen dieser Fälle lassen sich die beschrieben Orte ebenfalls auffinden, was oft zu unvorhersehbaren Gefühlsausbrüchen der zuvor hypnotisierten Leute führt. Aus diesem Spektrum sind auch Fälle bekannt, bei denen nachgewiesen wurde, dass einige Hundert Jahre zuvor eine Person am besagten Ort lebte, zu der, die unter Hypnose dokumentierte Personenbeschreibung passt.

 

Einige Anhänger des Buddhismus und ähnlicher Religionen fühlen sich durch die Beschreibungen genannter Hypnosepatienten und die der Nahtoderfahrungen bestätigt und argumentieren, dass man nach dem Tod vermutlich für einige Zeit ins Jenseits kommt, um dort auf eine neue Aufgabe (von Gott) zu warten, welcher man, im Körper eines neuen Geschöpfs, auf der Erde nachgehen soll.

 

Dokumentationen zum Thema Nahtoderfahrungen

Nahtoderfahrungen von Pam Reynolds

 

Nahtoderfahrungen der blinden Vicki Umipeg

 

Nahtoderfahrungen des Klavierspielers Tony Cicoria

 

Nahtoderfahrungen von Evert Ter Beek

 

Leben nach dem Leben

 

Fazit

Eine Antwort auf die Frage, was nach dem Tod kommt, kann und wird niemand mit Sicherheit geben können. Desto mehr man sich mit dem Thema und vor Allem mit Nahtoderfahrungen beschäftigt, desto mysteriöser (und manchmal vielleicht auch unheimlicher) wird es auch. Den Ein- oder Anderen wird die Tatsache, dass es für diese Frage, zu Lebzeiten, keine endgültige Antwort gibt vielleicht beunruhigen. Man sollte dem Thema aber positiv abgewinnen, dass nahezu alle befragten Personen von sehr positiven Erfahrungen berichten. Dies hilft so Manchem, die eigene Angst vor'm Sterben etwas zu lindern.

Kommentare

avatar Werner von Bergen
-7
 
 
Was kommt nach den Tod?
Liebe Leserinnen und Leser, diese Frage kann ich Ihnen mit Sicherheit beantworten. Nach dem Tod kommt die Rechnung für den Sarg und für allfällige Bestattungskosten. Ich hoffe, Ihnen allen mit diesen Angaben gedient zu haben und grüsse Sie freundlich.
Werner von Bergen
avatar Christopher B
+1
 
 
immer diese dummen kommentare daran erkennt man ihr geistiges alter also einfach mal den mund halten wenn man von nix ne ahnung hat mfg
avatar reinhard
+1
 
 
nach dem tot kommt die traumdimension ,da wo jeder nachts von träumt,da gibts alles was es auf der erde auch gibt,nur viel leichter und bunter,wie in einem kino ,nur das es kein erwachen mehr gibt und es ewig schmerzfrei ist,man kann dann alles nach seiner pfantasie erleben,und geld braucht man da auch nicht mehr,super fünfte dimension des geistes,kann nur gut sein.andere verstorbene kann man auch kontacktieren,man kann auch fliegen und zaubern,traum der lucide bleibt,bei vollem bewusstsein,aber ohne aufwachen,reise ins jenseits nichts anderes,eine in sich eigene welt,nur ohne schwerkraft und altern.
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