Leitfaden zur Rufnummernmitnahme

Die Konkurrenz auf dem Mobilfunkmarkt ist groß, durch den großen Wettbewerb ergeben sich immer wieder attraktive Tarifangebote. Möglicherweise sorgt auch eine Änderung Ihres Nutzerverhaltens dafür, dass in einen anderen Tarif gewechselt werden soll. Dabei soll die Rufnummer in der Regel beibehalten werden. Welche Möglichkeiten lassen sich zur Rufnummernportierung nutzen?

 

Provider sind zur Rufnummernportierung verpflichtet - auch während Vertragslaufzeit

Prinzipiell ist nach § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) festgeschrieben, dass ein Mobilfunkanbieter den Wechsel zu einem anderen Provider unter Beibehaltung der Rufnummer erlauben muss. Ausdrücklich eingeschlossen sind dabei übrigens auch Prepaid-Tarife. Seit einiger Zeit ist diese sogenannte Portierung der Nummer schon vor dem Vertragsende möglich. Dabei sollte der alte Mobilfunkbetreiber schriftlich zur Freigabe der Rufnummer aufgefordert werden. Beachten sollten Nutzer allerdings, dass der alte Vertrag bis zu seiner Beendigung weiterhin gezahlt werden muss. Hierfür wird dem User dann bis zum Vertragsende eine neue Handynummer zugeteilt.

 

Portierungsauftrag zum Vertragsende rechtzeitig einreichen

In den meisten Fällen wird eine Portierung nach Vertragsende angestrebt, weil dann die Finanzierung von zwei Verträgen parallel verhindert wird. Hierbei sollten Sie beachten, dass der entsprechende Portierungsauftrag spätestens am Tag der Vertragsbeendigung beim alten Anbieter eingegangen sein sollte. Ansonsten darf dieser eine Rufnummernportierung verweigern. Üblich ist dieses Vorgehen allerdings nicht: Die meisten Provider warten eine Frist von 90 Tagen ab. In diesem Zeitraum wird die Nummer nicht neu vergeben, eine Mitnahme Ihrer Handynummer ist solange problemlos möglich.

 

Das ist zu beachten

Generell nimmt die Bearbeitung einer Rufnummernportierung einige Tage in Anspruch. Damit es nicht zu Komplikationen kommt, müssen Name und Geburtsdatum (Privatkunden) bzw. Kundennummer (Firmenkunden) exakt übereinstimmen. Achten Sie also im Vorfeld auf Schreibfehler, Zahlendreher oder eventuell abweichende Namensdaten auf Grund einer Heirat. Außerdem werden für den Wechsel Gebühren fällig, die durch eine Regelung der Bundesnetzagentur auf maximal 30 Euro limitiert sind.

 

Fazit: einfache Portierung, große Ersparnis

So zeigt sich am Ende: Der Prozess der Rufnummernportierung ist einfacher als häufig angenommen. Wenn Sie also günstige Tarifangebote, beispielsweise vom Discounter www.discotel.de, in Anspruch nehmen wollen, ohne Ihre Nummer zu verlieren, sollten Sie nicht zögern, in einen preiswerteren Handyvertrag zu wechseln. Bei einigen Anbietern erwarten Wechsler sogar Gutschriften in Höhe der Mitnahmegebühr.

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