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Deutschlands Jugend
Donnerstag, den 24. Juli 2008 um 19:33 Uhr
Drogenkonsum, Diebstahl, schwere Körperverletzung. Was klingt wie das Strafregister eines Schwerkriminellen, ist in Wirklichkeit der Alltag vieler Jugendlicher in Deutschland. Besonders in sozial schwächeren Gebieten und Stadtteilen unseres Landes greift die Jugendkriminalität immer mehr um sich. Ein Mangel an Bildung, Erziehung, finanziellen Mitteln und guten Vorbildern, kombiniert mit einer allgemeinen Perspektiv- und Ratlosigkeit, was man mit seiner Zeit anfangen soll, stellen die Grundpfeiler eines sozialen Problems dar, welches in Deutschland immer mehr an Präsenz gewinnt, aber von den Medien gern totgeschwiegen wird.
Jugendgangs und -banden bekriegen sich gegenseitig. Kriminelle Handlungen gehören zum Alltag. Als Vorbilder dienen oft Vertreter der Rapindustrie, welche in ihren Texten einen Hang zum Ghettolifestyle und zur Kriminalität vermitteln.
Der Umgangston ist hart, die Gewaltbereitschaft immer präsent.
Besonders soziale Brennpunkte wie Köln (Ossendorf), Berlin Neuköln oder Meißen Triebischtal stellen die Keimzellen der beschriebenen Probleme dar. Der Staat unternimmt wenig dagegen, argumentiert wird oft, dass die finanziellen Mittel für Jugendprojekte einfach nicht ausreichend wären. Außer der rechtsextremen NPD , welche sich in Bereichen der unteren Bildungsschicht Neuwähler und Neonazis rekrutieren will, interessiert sich kaum jemand für perspektivlose, minderjährige Gewalttäter und deren Probleme.
Die folgende Dokumentation gibt Einblick in das Leben einiger Jugendlicher aus dem Raum Köln. Erschreckend, erschreckend...
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