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der GOOGLEterror geht weiter

Googles Datensammlung geht in die nächste Runde und Kinder müssen dabei draußen bleiben! Heise.de und gulli.com berichten:

 

Unter 18jährige müssen draußen bleiben

Nicht volljährig? Pech gehabt. Google verbietet sowohl in Deutschland als auch in den USA Minderjährigen die Nutzung seiner Dienste. Die Passage in den deutschen AGB: "Sie dürfen die Services nicht nutzen und die Vertragsbedingungen nicht annehmen, wenn Sie nicht volljährig sind und daher keinen verbindlichen Vertrag mit Google abschließen können".

Die Regelungen sind sehr umfassend gehalten: Prinzipell dürfen nicht Volljährige nicht einmal die Google-Startseite aufrufen - Google subsummiert unter "Dienste" nicht nur die diversen anmeldepflichtigen Services, sondern auch die Nutzung der "Produkte, der Software, der Dienstleistungen und der Webseiten von Google". Auch in den US-Bestimmungen verbietet Google Minderjährigen den Besuch der Google-Webseite:  "You may not use the Services and may not accept the Terms if you are not of legal age to form a binding contract with Google".

Was an sich eine juristische Posse zu sein scheint, hat durchaus auch seine ernsten Seiten. Google-CEO Eric Schmidt gab vor kurzem in der FT bekannt, dass Google in Zukunft noch viel intensiver Nutzerdaten speichern und analysieren werde. Auf die Frage, wo er Google in 5 Jahren sehe, antwortete Schmidt,

"Wir sind am Anfang in Bezug auf die Gesamtmenge der Informationen, die Google hat. Die Algorithmen werden besser und personalisierter sein. Das Ziel ist, dass Googleuser die Möglichkeit haben, Fragen wie "Was soll ich morgen unternehmen?" oder "Welchen Job soll ich wählen?" zu stellen."

Dazu muss Google in der Tat noch viele sensible persönliche Daten über seine Nutzer sammeln, am besten über einen langen Zeitraum. Noch besser natürlich von Personen, denen die Sammelwut Googles nicht bewusst ist. Insofern ist die Frage durchaus berechtigt, ob ein 14jähriger geistig in der Lage ist abzuschätzen, was ein simpler Google-Mailaccount für Google und für Googles Wissen über den User bedeuten kann.

Was tun? Prinzipiell könnten beispielsweise die einschlägigen Filterhersteller Google als Adult Content kategorisieren. Schulen und öffentliche Einrichtungen könnten ihrem Auftrag zum Schutz der Jugend vor vertragswidrigem Verhalten nachkommen und Google ebenfalls blocken - Handlungsfelder gäbe es einige.

Alternativ könnten Eltern natürlich auch - analog beispielsweise zu Erklärungen zum Discobesuch - im Namen ihrer Kinder eine Erlaubnis zur Nutzung Googles einreichen. Mit einem Fax mit Inhalt wie "Hiermit erteile ich als Personensorgeberechtigter an (Name, Vorname, Wohnort, Geburtsdatum, Google-Accountdaten), (Name, Vorname) die Nutzung der Google-Dienste zu erlauben und dazu mit Google in das sich aus den AGB ergebende Vertragsverhältnis zu begeben", beispielsweise.

Name, Anschrift, Unterschrift - und das Kind googelt hoffentlich legaler.

Quelle:  http://www.gulli.com/news/google-unter-18-jaehrige-2007-05-24/


Google will noch mehr persönliche Daten der Benutzer sammeln

Google will nicht böse sein, aber die Betreiber der Suchmaschine haben einen unersättlichen Hunger nach neuen Daten der Benutzer. Ziel sei es, so sagte Google-CEO Eric Schmidt laut Financial Times, möglichst viele persönliche Daten zu sammeln, so dass man den Benutzern eines Tages sagen könne, welchen Job sie nehmen und was sie morgen machen sollen. Nebenbei würde dadurch das Unternehmen an Einfluss gewinnen, das sich der Mission verschrieben hat, die Informationen der ganzen Welt zu organisieren.

Heute stehe Google noch ganz am Anfang der Bewältigung der Informationsmenge, sagte Schmidt: "Die Algorithmen werden besser und wir werden besser personalisieren können." Journalisten in London erzählte Schmidt: "Wir können noch nicht einmal die grundlegendsten Fragen beantworten, weil wir zu wenig über Sie wissen. Das ist der wichtigste Aspekt von Googles Expansion."

Der neu gestartete Dienst iGoogle ist für Schmidt in dieser Hinsicht ein wichtiger Schritt. Mit dem Programm kann der Benutzer seine Startseite personalisieren und liefert so Google weitere Informationen über seinen Wohnort, seine Vorlieben und Interessen. Dazu kommt die personalisierte Suche, mit der der Benutzer (und Google) erkennen kann, nach was er wann gesucht und welche Seiten er besucht hat. Entwickelt wird noch Google Recommendations. Dabei sollen anhand von bereits erkannten Präferenzen, des Wohnorts des Benutzers und der Geschichte ähnlicher Benutzer Empfehlungen für Produkte oder Dienste erstellt und auf der personalisierten iGoogle-Seite ausgegeben werden. (fr/Telepolis)

Quelle:  http://www.heise.de/newsticker/meldung/90069/


Google will aus Online-Spielen psychologische Profile erstellen

Google hat im April einen Patentantrag für eine Methode eingereicht, mit der sich die psychologischen Profile von Millionen Menschen erzeugen lassen, indem ihre Aktivitäten bei Online-Spielen heimlich verfolgt werden. Aus dem Online-Verhalten ließen sich Aufschlüsse über Persönlichkeit und Vorlieben der Spieler ziehen, um diese Profile an Interessenten zu verkaufen, die in Spielen werben wollen.

Das Patent wurde in den USA und in Europa eingereicht, berichtet die britische Zeitung Guardian. Der Patentbeschreibung zufolge eignen sich Rollenspiele wie World of Warcraft oder Second Life am besten für die Erzeugung psychologischer Profile, da hier die Spieler mit anderen interagieren und Entscheidungen treffen, die denen ähnlich sein könnten, die sie im wirklichen Leben treffen. Aus den Dialogen könne man herauslesen, ob ein Benutzer beispielsweise vorsichtig, höflich, aggressiv, verletzend oder ruhig sei, zudem ließen sich aus dem Spielverhalten auch Persönlichkeitseigenschaften wie kooperatives, aggressives, riskantes Verhalten erschließen. Damit könne man Werbung gezielter schalten, so der Patentantrag. Wer beispielsweise viel Zeit auf Erkundungen verwendet, könnte Interesse an Urlaubsangeboten zeigen, wer viel mit anderen Spielern spricht, wäre vielleicht Handy-Werbung gegenüber empfänglich. Wer länger als zwei Stunden am Stück spielt, könne auf Werbung für Pizzas, Kaffee oder Getränke ansprechen.

Beobachtet würden nicht nur Online-Spiele, sondern auch Spiele auf Konsolen mit einer Internet-Verbindung. Auch aus gespeicherten Spielinformationen ließen sich Informationen gewinnen. Nach Auskunft von Google beabsichtige das Unternehmen keine baldige Anwendung der beschriebenen Technik. Es handele sich dabei nur um einen von vielen Patentanträgen, die Google gestellt habe. Google hatte vor Kurzem für 23 Millionen US-Dollar die Werbefirma AdScape aufgekauft, die Werbung in Spielen schaltet. (fr/Telepolis)

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/89665

 

Kommentare

avatar Illu
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oje wie war des mit dem glasbürger und der matrix, bald ist es soweit das internet beherrscht uns
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avatar Internet
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ist richtig, ich kriege euch alle
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avatar Fareus
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