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§ 49 ADA - Wertsack oder Wertbeutel?
Kennst du das Phänomen, dass man einen, in der eigenen Muttersprache geschriebenen Text aufmerksam liest aber trotzdem kein Wort versteht?
In der Regel passiert so etwas wenn man es mit juristischen Texten, Behördendeutsch oder Anleitungen für komplizierte Elektrogeräte zu tun hat, welche von den gleichen Personen geschrieben wurden, die auch die Geräte entwarfen.
Ist man auf einen solchen Text angewiesen hat man zweifelsohne ein Problem. Ist dies nicht der Fall, können derartige Schreibereien jedoch durchaus zur allgemeinen Belustigung beitragen, wie die folgenden Zeilen der Allgemeinen Dienstanweisung der deutschen Post eindrucksvoll beweisen.
§ 49 ADA: Der Wertsack
Der Wertsack ist ein Beutel, der auf Grund seiner besonderen Verwendung im Postbeförderungsdienst nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, da sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass die zur Bezeichnung des Wertsackes verwendetet Wertbeutelfahne auch bei einem Wertsack mit Wertbeutelfahne bezeichnet wird und nicht mit Wertsackfahne, Wertsackbeutelfahne oder Wertbeutelsackfahne.
Sollte es sich bei der Inhaltsfeststellung eines Wertsackes herausstellen, dass ein in einem Wertsack versackter Versackbeutel statt im Wertsack in einen der im Wertsack versackten Wertbeutel hätte versackt werden müssen, so ist die in Frage kommende Dienststelle unverzüglich zu benachrichtigen.
Nach seiner Entleerung wird der Wertsack wieder zu einem Beutel, und er ist auch bei der Beutelzählung nicht als Sack, sondern als Beutel zu zählen.
Bei einem im Ladezettel mit dem Vermerk "Wertsack" eingetragenen Beutel handelt es sich jedoch nicht um einen Wertsack, sondern um einen Wertpaketsack, weil ein Wertsack im Ladezettel nicht als solcher bezeichnet wird, sondern lediglich durch den Vermerk "versackt" darauf hingewiesen wird, dass es sich bei dem versackten Wertbeutel um einen Wertsack und nicht um einen ausdrücklich mit "Wertsack" bezeichneten Wertpaketsack handelt.
Verwechslungen sind insofern im übrigen ausgeschlossen, als jeder Postangehörige weiß, dass ein mit "Wertsack" bezeichneter Beutel kein Wertsack, sondern ein Wertpaketsack ist.
Die Wahrheit über § 49 ADA
Ok, wir geben es zu. Der oben stehende Text, so sehr man sich auch wünschen mag, dass er echt sei, entstammt nicht der Dienstordnung der Deutschen Post, sondern geht auf den deutschen Schriftsteller Wolf Wondratschek zurück. Dieser veröffentlichte ihn (1969) in seinem ersten Werk "Früher begann der Tag mit einer Schußwunde".
Dennoch ist es ein wirklich schöner Mythos und wir haben mit uns gerungen, ob wir den wahren Autor des Textes überhaupt verraten sollen.
Doch wem Ehre gebührt, der sollte sie auch sie bekommen. Und es wäre doch ein Frevel Herrn Wondratschek ungenannt zu lassen, nachdem wir vor gar nicht allzu langer Zeit die fehlenden Quellen in der Doktorarbeit des Freiherrn von und zu Guttenberg zum Thema machten.
Zum Trost sei hier aber noch der folgende Text bereitgestellt, der (leider) nicht auf Unterhaltungsliteratur, sondern auf ein Gerichtsurteil aus dem Jahre 1880 zurückzuführen ist. Viel Spaß!
Aus einem Urteil des Deutschen Reichsgerichtes vom 17. März 1880 (nach Gustav Boehmer)
Ein Unternehmen, gerichtet auf wiederholte Fortbewegung von Personen oder Sachen über nicht ganz unbedeutende Raumstrecken auf metallener Grundlage, welche durch ihre Konsistenz, Konstuktion und Glätte den Transport grosser Gewichtsmassen, bzw. die Erzielung einer verhältnismässig bedeutenden Schnelligkeit der Transportbewegung zu ermöglichen bestimmt ist, und durch diese Eigenart in Verbindung mit den ausserdem zur Erzeugung der Transportbewegung benützten Naturkräften (Dampf, Elektrizität, tierischer oder menschlicher Muskeltätigkeit, bei geneigter Ebene auch schon der eigenen Schwere der Transportgefässe und deren Ladung usw.) bei dem Betriebe des Unternehmens auf derselben eine verhältnismässig gewaltige (je nach den Umständen) nur in bezweckter Weise nützliche oder auch Menschenleben vernichtende und die menschliche Gesundheit verletzende Wirkung zu erzeugen fähig ist.
Quellen:
- Wolf Wondratschek: Früher begann der Tag mit einer Schußwunde
- Gustav Boehmer: Einführung in das Bürgerliche Recht
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www: anotalk.net - anonym mailen
In unserem alltäglichen Leben kommt es immer wieder zu Situationen, in denen wir jemandem gern mal die Meinung sagen würden, es aber aus Höflichkeit, Scham oder Angstgefühlen nicht tun.
Sei es der Chef, dem man gern sagen wöllte, dass seine neueste Idee nicht halb so innovativ ist wie er glaubt oder nur der Kommilitone, mit dem unangenehmen Körper- und Mundgeruch, neben den sich nur zu selten einer setzt.
Vielleicht ist es aber auch der attraktive Vertreter des anderen Geschlechts, den man tagtäglich allein in der Mensa sitzen sieht, aber sich seit Monaten nicht traut, zu fragen, ob der Stuhl gegenüber noch frei ist.
Derartige Situationen gibt es zu Hauf und sicher fallen jedem dazu auch ganz persönliche Beispiele ein.

Die Lösung des Problems
Um solch verzwickten Situationen mächtig zu werden, bedarf es entweder einer gewissen Dosis Mut und Courage oder einer Möglichkeit, der involvierten Person eine anonyme Nachricht zukommen zu lassen.
Im Falle des letztgenannten Beispiels hält allzu oft der gute, alte Liebesbrief her, der schnell in der Jacke oder Tasche des oder der Angebeteten verschwindet.
Doch allzu oft geht es im Leben weniger romantisch zu und die Überlegung, seinem Chef einen Brief in die Jackentasche zu stecken birgt zweifelsfrei die Gefahr erwischt werden.
Für solche und ähnliche Fälle wollen wir euch heute die Internetseite www.anotalk.net vorstellen.
anotalk.net - kostenlos und anonym e-Mails versenden
In den Weiten des World Wide Web gibt es viele Möglichkeiten einen gewissen Grad an Anonymität zu erlangen. So ermöglichen es Proxyserver, Mixes und Tor-Netzwerke im Internet zu surfen, ohne allzu viele Spuren zu hinterlassen.
Wegwerf-eMail-Adressen und so genannte "Trash-Mail"-Webseiten liefern die nötigen Werkzeuge um Nachrichten empfangen zu können, ohne die eigene eMail Adresse an Hinz und Kunz herausgeben zu müssen.
Es gibt auch einige Internetseiten die es ihren Benutzern ermöglichen anonym eMails zu versenden. Diese sind zwar nützlich, doch bringen sie dem Anwender herzlich wenig, wenn dieser auf seine eMail gern eine Antwort bekommen möchte.
Genau an diesem Punkt setzt die Seite anotalk.net an, die kostenlos und werbefrei anonyme eMails versendet, auf welche der Empfänger trotzdem antworten kann.
anonyme Mails verschicken und trotzdem eine Antwort erhalten - Wie geht das?
Der Webseite liegt ein einfaches Prinzip zu Grunde.
Will man eine anonyme eMail versenden, so muss man die Nachricht, die eMail Adresse des Empfängers und seine eigene eMail Adresse in ein Formular eingeben. Dies mag im ersten Augenblick etwas verwunderlich wirken, denn wenn man jemandem eine anonyme Nachricht zukommen lassen will und trotzdem seine eMail Adresse angeben muss, wirft das die Frage auf, ob der Webseitenbetreiber seine eigene Idee überhaupt verstanden hat.
Doch anotalk.net setzt an einem anderen Level von Anonymität an. Zwar muss man beim Versenden einer anonymen Nachricht die eigene eMail Adresse angeben, doch diese wird dem Empfänger schlicht und ergreifend nicht übermittelt.
Stattdessen bekommt dieser eine eMail vom Absender "anotalk.net", die im Einleitungstext darauf hinweist, dass es sich um eine anonym versandte Nachricht handelt und man zum Antworten bitte den, am Ende der eMail befindlichen Link benutzen soll. Zwischen diesen Informationen eingebettet, befindet sich der Text des anonymen Absenders.
Klickt der Empfänger der Nachricht den bereitgestellten Antwortlink an, so hat er die Möglichkeit auf die eMail zu antworten, sie als Spam zu melden oder einzustellen, dass er keine eMails mehr vom spezifischen Absender der Nachricht oder von anotalk.net erhalten möchte.
Egal für welche Option sich der Empfänger entscheidet, wer ihm eine Nachricht geschickt hat, erfährt er nicht.
Entscheidet sich der Empfänger auf die eMail zu antworten, wird seine Antwortnachricht dem Absender der ursprünglichen Nachricht, per eMail zugestellt.
Fazit
anotalk.net ist die richtige Adresse, wenn man mit einer Person in Kontakt treten will, ohne die eigene Identität preiszugeben.
Um das System zu testen verschickten wir im letzten halben Jahr über 1000 Nachrichten von verschiedenen Absenderadressen, an unterschiedliche Empfänger. Sämtliche eMails kamen innerhalb kurzer Zeit beim Empfänger an. In keine der empfangenen Nachrichten war Werbung eingebettet und auch sonst erhielten wir keine Spam Mails von anotalk oder anderen Webseiten. Sollte sich daran in Zukunft noch etwas ändern, werden wir euch hier darüber informieren.
Insgesamt machte die Internetseite www.anotalk.net auf uns also einen zuverlässigen und seriösen Eindruck, was Grund genug sein sollte sie hier vorzustellen.
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Terroranschlag am 26.06. in Berlin
Du hast ganz richtig gelesen!
Am 26. Juni diesen Jahres, um 19 Uhr deutscher Zeit, wird vermutlich das Berliner Olympiastadion dem Erdboden gleich gemacht.
Wie wir auf so eine absurde Idee kommen?
Wir haben vollkommen offensichtliche Hinweise auf genau dieses Ereignis gefunden und 1 und 1 zusammengezählt.
Grundlage des Ganzen bildet die 461. Folge der TV-Serie "Die Simpsons". Mathematisch geschulten Lesern wird direkt aufgefallen sein, dass die Quersumme der hier gezeigten Zahl 11 ergibt.
Simpsons-Kennern hingegen wird aufgefallen sein, dass es sich hierbei um die 20. Folge der 21. Simpsons Staffel handelt. Erschreckend, aber glasklar: Zusammen ergeben diese Informationen eindeutig das Jahr 2011.
Und die Hinweise verdichten sich noch weiter!
In der genannten Episode, der erfolgreichsten Zeichentrickserie der Welt, werden erstaunlich oft Uhren gezeigt.
Uhren, die auf den 26. Juni 2011 verweisen!
So zeigt die erste Szene der mysteriösen Sendung eine Uhr, welche auf die Zahlen 2 und 6 zeigt. Man muss kein Uhrmacher sein, um zu merken, dass da etwas faul ist. Denn wenn der Minutenzeiger einer Uhr auf der 6 steht, muss sich der Stundenzeiger der selbigen eigentlich zwischen zwei Zahlen befinden. Dies ist hier nicht der Fall. Vielmehr handelt es sich um einen Hinweis auf den 26. Tag irgendeines Monats.
Um den Monat zu verdeutlichen änderten die Autoren der Simpsonsfolge die Kameraeinstellung nachfolgend so, dass nur noch die Zahl 6 zu sehen ist. Wir wissen nun also, dass am 26.06.2011 etwas passieren wird.
Es vergehen nur wenige Augenblicke, bis dem vermeintlich ahnungslosen Zuschauer die nächste Uhr präsentiert wird. Diese zeigt auf die Zahlen 3 und 4, welche in Summe 7 ergeben, was wiederum genau jener Zahl entspricht, auf die auch der andere Zeiger der Uhr verweist.
Was wir bisher wissen und was wir noch nicht wissen
Am 26.06.2011 um 7 Uhr wird etwas passieren. Unklar ist aber noch, was passieren wird und ob das Ereignis um 7 Uhr Morgens oder um 7 Uhr Abends eintreten wird.
Doch auch auf diese Frage finden wir in der Simpsonsfolge eine Antwort: Eine riesige Atomexplosion verwüstet Springfield und schmettert eine weitere Uhr in den Garten der Simpsons.
Betrachtet man diese etwas kritischer, fällt auf, dass die schwarzen Linien auf dem Ziffernblatt ungleichmäßig gezeichnet wurden. Dies betrifft vor Allem die Linien im Bereich der Zahlen 9 und 10, welche in Summe 19 ergeben.
Das ist die Antwort auf unsere Frage! Am 26. Juni des Jahres 2011, um 19 Uhr wird eine Atombombe explodieren.
Die dieser Analyse zu Grunde liegende Simpsonsfolge enthält auch noch Hinweise auf das Berliner Olympiastadion, womit nicht nur eine Zeit sondern auch ein Ort genannt wäre.
Seid ihr bekloppt oder raucht ihr zu viel?
Weder noch. Aber genau diese Frage kam auch bei uns auf, als wir auf die folgenden Webseiten stießen:
Update 20.06.2k11: Illuminaten, Freimaurer und rosa Raketen
Ein aufmerksamer Leser machte uns heute auf das folgende Video aufmerksam, dass sich ebenfalls mit den angeblich geplanten Terroranschlägen in Berlin befasst und eine Argumentation heranführt, die nicht auf der amerikanischen Zeichentrickserie "Die Simpsons" beruht. Ganz schön gaga.
Frogged.de wünscht gute Besserung!
D'oh!
Dies war ein Gastbeitrag von Katja Barnatz aus Hamburg. Vielen Dank!
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ein Frosch im Alltag
Herzlich Willkommen auf frogged.de!
Hier bloggt ein Frosch mit dem Ziel dich zu unterhalten, dich zu bilden, dich zum Lachen und manchmal auch zum Weinen zu bringen.
Viel Spaß!