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Geld für (oder gegen) die Bildung?
"Mehr Geld für die Bildung!" - kaum eine Forderung wird so oft und von so vielen verschiedenen Personengruppen in den Raum gestellt, wie die nach einem höheren Etat um Etwas für die bundesdeutschen Bildungsstätten zu tun. "Bildung steht für Zukunft", "keine Zukunft ohne Bildung" oder anders formuliert: Wenn wir nicht alles daran setzen, mehr Geld in die deutschen Schulen, Hochschulen und Kindergärten zu investieren, geht das Land langsam aber sicher den Bach runter. In diesem Punkt sind sich Lehrer, Studenten, Schüler, Eltern, Professoren und natürlich die Herren und Damen Politiker vollkommen einig.
Doch trotz gleicher Meinung, werden die Probleme nicht weniger. Wir stecken mitten in der Wirtschafts- und Finanzkrise und um aus den selbigen herauszukommen, muss sich der Staat natürlich noch weiter verschulden. Zugegebenermaßen ist es schwer, da noch Geld für eine Gruppe von Leuten bereit zu stellen, welche einen gleichzeitig mit Parolen wie "Wir sind hier! Wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut!" an den Pranger stellt.
Deutschlands (verfassungswidrige) Antwort auf dieses Problem ist eine kleine Änderung der Denkweise. Aus "Mehr Geld für die Bildung" wurde in vielen Bundesländern "Bildung nur für Geld", oder kurz gesagt: Studiengebühren wurden eingeführt.
Diese Änderung stellt Deutschlands Studenten vor viele neue Probleme. War es bisher schon nötig, neben dem Studium arbeiten zu gehen, um das nötige Kleingeld für Kleidung, Nahrung, Miete und Lernmaterialien zu erwirtschaften, müssen die Studierenden jetzt (zusätzlich zum jeweiligen Semesterbeitrag Ihrer Universität) 1000 Euro mehr pro Jahr für Ihre Bildung ausgeben. Um dies zu ermöglichen gibt es (für Studenten ohne reiche Verwandtschaft) nur zwei Möglichkeiten: Mehr Arbeiten, dadurch weniger Zeit für das Studium zur Verfügung haben und folglich länger studieren - oder - einen Kredit aufnehmen und sich noch während des Studiums verschulden.
Es ist verständlich, dass Deutschlands Studenten die gute Laune schon längst vergangen ist und sie dies auch, im Zuge des Bildungsstreiks, offen zur Schau tragen.
Und vermutlich wird sich die Laune der betroffenen nicht verbessern, wenn sie sehen, was mit ihrem mühsam erarbeiteten Geld finanziert wird...
Film ab!
Eine Schule ohne Lichtschalter
Die Frage, in wie weit das Kaufen von Drachenbooten und das Finanzieren von universitären Verwaltungsgebäuden das Studium des einzelnen Studiengebührenzahlers verbessert, bleibt in den Raum gestellt.
Weniger umstritten ist die Tatsache, dass die Kommunen auch im Bereich der Schulen völlig planlos das Geld aus dem Fenster werfen:
"Mehr Geld für die Bildung!" - auch in Zukunft werden wir diesen Aufschrei noch oft hören (vor Allem wenn eine Wahl bevorsteht). Eine Forderung der man nichts Schlechtes abgewinnen kann - es wäre nur schön, wenn das besagte Geld auch sinnvoll eingesetzt werden würde.
Mit herzlichem Dank an den roten Fuchs
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Apples neues iPET
Sehnsüchtig wurde es von den Apple Usern erwartet. Die Gerüchte um das neue, innovative Produkt verdichteten sich in den letzten Wochen immer mehr, doch die Zeit bis zum offiziellen Release Termin schien einfach nicht vorbei gehen zu wollen…
… bis zum letzten Mittwoch! Da war es dann endlich soweit!
Die Monate des qualvollen Wartens hatten just in dem Moment ihr Ende gefunden, als Apple Gründer Steve Jobs die Bühne betrat. Anders, als noch bei der Präsentation des Mac Book Wheel, trat Jobs dieses Mal mit leeren Händen vor die, nach Apple lächzenden Kameras.
Der Grund dafür ist einfach: Apples neueste Innovation war in der Lage sich selbst vorzustellen!
Und was sich da ins Licht der Öffentlichkeit begab, haute alle anwesenden Reporter und Journalisten sprichwörtlich von den Socken – eine Katze! Eine kleine elektronische Katze mit einem dezent leuchtenden Apple Logo und den, uns allen bekannten, „Wheel“- Kontrollknöpfen auf der Brust.
Zweifelsfrei hatte die Presse bei dieser Konferenz nicht mit einer Weiterentwicklung der, bereits in die Jahre gekommenen, Apple Tamagotchi Serie gerechnet. Schnell machte sich eine allgemeine Unruhe breit und es vergingen einige Minuten, bis auch dem letzten Journalisten klar wurde, dass man sich bei Apples vorrangegangener Ankündigung schlicht und ergreifend verhört hatte.
Apples neues Produkt heißt iPET, nicht iPAD!
Doch genau so kennen wir Apple – immer für Überraschungen gut.
Um den Konsumenten nun aber auch noch die letzte Verwirrung zu nehmen, möchten wir euch das iPET, als eine der ersten Internetseiten überhaupt, kurz vorstellen.
Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim iPET um eine Art virtuelles Haustier, welches mit Hilfe eines 2000mAh Li-Ion Akkus betrieben wird. Wer aber im ersten Moment an die nervige Erfindung des Tamagotchis dachte, liegt komplett falsch!
Das iPET muss nicht gefüttert und nicht gestreichelt werden. Vielmehr stellt das iPET einen eigenständigen Organismus dar, welcher sich vollkommen autonom durch die heimischen vier Wände bewegt. Dabei verfügt das iPET über die folgenden Features:
- Schlüssel und Gegenstände finden
- Bluetooth Synchronisation mit Ihrem Mac Book oder Ihrem iPOD
- Terminerinnerung
- Mobile Einkaufsliste
- Überwachen der Nachbarschaft (Videostreaming, inkl. Nachtsichtmodus)
- Spielfunktion (einfach den Play- Knopf drücken)
- Automatischer Stimmungswechsel (Random Mode)
- Überspringen von nervigem Verhalten (einfach den Skip- Knopf drücken)
- Farbe des Apple Logos gibt Aufschluss über die Stimmung des iPETs
- Ein Jahr kostenlose Firmwareupdates und aktiver Mäuseschutz
- Zusätzliche Features (wie austauschbare Sounds für Schnurren oder Miauen) sind im Apple Store (kostengünstig) erhältlich
- Stubenrein bei Auslieferung (20 US-Dollar Aufpreis)
Natürlich ist das iPET in verschiedenen Farben erhältlich!

Apple hat für das kommende Jahr weitere iPETs angekündigt. Wie diese aber genau aussehen bleibt wohl bis zur nächsten Pressekonferenz reine Spekulation…
Mit herzlichem Dank an Stephanie S.
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La Toya Jackson vs. Dolmetscher
Für Alle, die es nicht mitbekommen haben: Michael Jackson ist tot.
Im Alter von gerade einmal 50 Jahren hat es den Musiker dahingerafft.
(Über Elvis-Presley-ähnliche Spekulationen, dass Jackson in Wirklichkeit noch am Leben ist und nun unter dem Namen Jack Michaels in Honolulu lebt, wollen wir hier gar nicht reden.)
Jacksons Tod liegt nun schon fast ein halbes Jahr zurück. Eigentlich eine recht lange Zeit, doch die Trauer um einen der erfolgreichsten Musiker der uns bekannten Weltgeschichte scheint nach wie vor von großem, öffentlichen Interesse zu sein. Und so trug es sich am vergangenen Samstag zu, dass Michael Jacksons Schwester La Toya (stellvertretend) einen Preis für das Lebenswerk ihres verstorbenen Bruders entgegennahm.
Eigentlich eine sehr schöne Geste und man könnte sich für dieses Ereignis wohl kaum einen prunkvolleren Ort vorstellen, als die Dresdner Semperoper! Ja, alles hätte so gut werden können - Wäre da nicht dieser Dollmetscher gewesen!
Denn wie bei derartigen Zeremonien üblich, hielt La Toya Jackson eine angemessen lange und gefühlvolle Dankesrede im Namen ihres Bruders, welche für das deutschsprachige Publikum natürlich sofort übersetzt wurde...
... doch wir wollen nicht zu viel verraten - Film ab!
Thx @ Matthias
UPDATE 19.01.2k10: Auf Grund der vielen Anfragen ob es sich um einen Fake handelt: Nein, das Video ist (leider) kein Fake. Skeptikern sei der Mitschnitt des Opernballs, auf der offiziellen Internetseite des Mitteldeutschen Rundfunks (ab Minute 26) ans Herz gelegt.
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