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Google warnt! (vor Sarkasmus?)
Informationen mehrerer Nachrichtenportale zu Folge, haben die Google Gründer Sergey Brin und Larry Page eine Warnung, bezüglich der fortschreitenden Benutzerdatensammlung großer Onlineportale ausgesprochen. "Es steht nicht weniger auf dem Spiel, als die Zukunft des Internets" argumentierten die Google Mogule und verwiesen dabei vor allem auf Society Plattformen (wie z.B. Facebook, Studivz, Myspace, etc.), welche sich mit zielgruppenorientierter Werbung und den damit verbundenen Benutzerdaten eine goldene Nase verdienen. Auch das Hochladen von Bildern in deartigen Portalen könnte in einigen Jahren negative Folgen haben, über die sich die Benutzer selbiger Seiten jetzt wohl nocht nicht im klaren seien.
Das sich ausgerechnet Google um die "aggressiven" Datensammlungsversuche großer Onlineservices sorgt, erscheint daher nicht wirklich nachvollziehbar. Vielleicht ist es der Versuch wieder mehr Vertrauen zu gewinnen, indem man zeigt, dass man am Datenschutz interessiert ist. In jedem Fall, bleibt es spannend um Google und wir sind gespannt, über was wir als nächstes berichten dürfen.Quelle: Financial Times
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Die Gaza Tunnel
Dies ist ein Gastbeitrag von Yannik Nassauer . Vielen Dank!
Die Lage im Nahen Osten war in den letzen Jahren sehr angespannt. Immer wieder gab es neue, palästinensische Selbstmordattentate, auf welche Israel ebenso mit Gewalt reagierte. Ein Kreislauf der sinnlosen Tötung entstand. Ein Ende der Gewalt im Nahen Osten schien fern zu sein.
In den vergangenen drei Jahren sind nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International bei Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern fast 2900 Menschen getötet worden. Seit Beginn der palästinensischen Aufstände im September 2000 seien mehr als 770 Israelis und 2100 Palästinenser ums Leben gekommen.
Dennoch gab es einen Hoffnungsschimmer: Das israelische Parlament hatte sich für den Plan von Ministerpräsident Scharon ausgesprochen, Siedlungen im Gaza-Streifen und Westjordanland zu räumen. Am 12. September 2005 hat Israel, nach 38 Jahren, die Besetzung des Gazastreifens vereinbarungsgemäß beendet. Ein Jahr später begrub der Krieg im Libanon wieder alle Friedenshoffnungen.
Das folgende Video setzt sich mit einem Teilaspekt dieser Entwicklung auseinander: dem Schmuggel zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten. Beruhend auf der Tatsache, dass die israelische Regierung den Gaza-Streifen fast vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten hat, blüht der illegale Handel, welcher mit Hilfe von Tunneln betrieben wird. Minderjährige Kinder werden zum Tunnelgraben gezwungen. Die entstandenen, unterirdischen Gänge dienen vorwiegend zum Waffenhandel, andere Behilfsgüter, wie zum Beispiel Medikamente, werden nur selten geschmuggelt.
Für einen großen Teil der Bevölkerung ist der Bau von Tunneln die einzige Möglichkeit Geld zu verdienen und die eigene Familie zu ernähren, denn die Arbeitslosenquote liegt bei weit über 40%. Weil die Erwachsenen keine Arbeit finden, schicken sie ihre Kinder zum Tunnelbau. Die Tunnel werden oft von reicheren Hintermännern finanziert, welche sich durch den illegalen Handel eine goldene Nase verdienen. Ein Menschenleben ist unbedeutend, solange jede geschmuggelte Waffe Profit bedeutet.
Die Kinder arbeiten unter schweren Bedingungen und sind oft nur schlecht ausgerüstet, was das Graben zu einer echten Knochenarbeit macht. Die Tunnel werden nur halbherzig gestützt und es kommt oft zu Unfällen, welche fast immer tödlich enden.
Aber nun seht selbst:
Autor: Yannik Nassauer
Quellen: lpb-bw.de, Spiegel.de , Video bei CNN Teil 1 , Video bei CNN Teil 2
Hinweis: Qualität der CNN Videos besser; Wenn auch du gern mal einen Artikel bei frogged.de veröffentlichen willst, melde dich bei uns!
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Der Welttaktgeber
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