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Polizeigewalt in Deutschland
Der deutsche Rechtsstaat gibt seinen Bürgern nicht besonders viele Möglichkeiten auf die Gesetzgebung einzuwirken. Volksentscheide auf Bundesebene gibt es nicht, auch wenn die Einführung selbiger von vielen Parteien gefordert wird. Was den Bürgern bleibt sind Petitionen, wie wir sie vom Fall der Stoppschildbanner kennen, und Demonstrationen, welche in der Regel, seitens der Herren und Damen Politiker, genauso wenig Gehör finden, wie die erstgenannten Petitionen.
Der Tatsache zum Trotz, dass die große Menschenversammlung, mit Schildern, Transparenten und Sprechchören meist nicht zu einem nennenswerten Erfolg führt, nehmen dennoch viele Leute an Demonstrationen teil. Vielleicht weil noch ein Funken Hoffnung im Kopf der Bürger steckt, vielleicht auch damit man hinterher kein schlechtes Gewissen haben muss, man hätte nicht alles (im Rechtsstaat) Menschenmögliche versucht um das schlimmste zu verhindern.
Doch wo so viele Menschen zusammenkommen und wütend die regungslosen Wände von Rathäusern und anderen Regierungsapparaten anschreien, da entsteht auch eine gewisse Wut. Dieser Frustration hat die Polizei entgegen zu wirken. Sie soll dafür sorgen, dass Demonstrationen friedlich ablaufen und weder Menschen noch Gegenstände zu Schaden kommen.
Aber wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es auch aus ihm heraus! Wälder sind grün, Polizisten auch. Und so kommt es bei fast jeder Demonstration zu Ausschreitungen, welche nicht nur von der Seite der Demonstranten ausgehen. Polizisten rasten aus, schlagen um sich und verprügeln harmlose Bürger, welche sich laut Gesetz nicht mal gegen die Exikutive wehren dürfen.
Polizei verprügelt Demonstrant bei der "Freiheit statt Angst" Demonstration in Berlin
So begab es sich auch am vergangenen Samstag in Berlin, dass ein kaum gewaltbereit ausschauender Fahrradfahrer von Polizisten geschlagen, getreten und verhaftet wurde. Die Demo trug, wie schon oft zu vor, den Titel "Freiheit statt Angst" und hatte es sich zum Ziel gesetzt, ein Zeichen gegen die zunehmende Überwachung in Deutschland zu setzen.
Die Polizei nahm auf unsanfte Art und Weise einen Demonstranten fest. Ein Freund von ihm, im folgenden Video der Herr mit dem Fahrrad, sah dies und wollte sich deshalb die Personalien des betreffenden Polizisten geben lassen. Die Polizei sprach laut eigener Angabe einen Platzverweis gegen ihn aus, an den er sich angeblich nicht gehalten hatte. Im Video ist aber zu sehen, dass er mit Stift und Zettel vor einem Polizisten steht, und sich wohl in normaler Lautstärke mit diesem unterhält. Falls er sich also wirklich nicht an einen geltenden Platzverweis gehalten hat, dann nur deshalb, weil er die von ihm gewünschte Information noch nicht bekommen hat. Hierbei gilt noch zu bemerken, dass die Polizei gesetzlich verpflichtet ist, dem Herren den Namen des anfangs genannten Polizisten auszuhändigen.
Im folgenden Video kann man sich ein Bild von den Geschehnissen machen. Falls das Video nicht abzuspielen geht, muss man sich vorher bei Youtube einloggen (weil es Gewalt enthält).
G8 Demonstration in Heiligendamm: Wasserwerfer kostet einen Demonstranten das Augenlicht
Auch beim G8 Gipfel 2007 in Heiligendamm kam es zu Zwischenfällen. Am schlimmsten erwischte es den Potsdamer Steffen Berger. Er saß friedlich, mit erhobenen Händen, in der ersten Reihe eines Demonstrationsfeldes und rief gemeinsam mit den anderen Demonstranten "Wir sind friedlich, was seid ihr!?". Die gegenüberstehende Staatsmacht sah sich scheinbar dennoch bedroht und beschloss Wasserwerfer gegen die, zu meist friedlichen, Demonstranten einzusetzen. Einer der Wasserwerfer zertrümmerte Steffen Bergers Jochbein und sein linkes Auge, auf welchem er seit dem Vorfall blind ist.
Die Erfahrung zeigt, dass Demonstrationen in Deutschland oft eskalieren. Die Staatsorgane sehen Demonstranten scheinbar schon präventiv als Staatsfeinde. Räumungsfahrzeuge, Wasserwerfer, scharfe Waffen, Schlagstöcke und viele Hundertschaften in Kampfanzügen stellt die Polizei für der artige Ereignisse bereit. Man gibt sich alle Mühe zu zeigen, wer der Herr im Land ist.
Wie kann man sich wehren, wie Ärger vermeiden?
Nicht mehr zu Demonstrationen zu gehen wäre der falsche Weg um dem Problem Polizeigewalt entgegen zu treten. Auf diesem Wege würde man die wenigen rechtsstaatlichen Mittel aus der Hand geben, die uns noch verbleiben um an dieser "Demokratie" teilzuhaben. Der beste Weg Ärger zu vermeiden, ist wahrscheinlich, sich schlicht und ergreifend von der Polizei fern zu halten und sich in eine Gruppe von Leuten zu begeben, welche nicht gewaltbereit aussieht.
Abschließend bleibt zu hoffen, dass die Polizei sich in Zukunft bessere Strategien überlegt, um Demonstrationen weniger blutig zu kontrollieren und härter gegen die "Schläger" in den eigenen Reihen vorgeht.
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Igitt, eine Kakerlake!
Die kleinsten von ihnen sind gerade einmal fünf Millimeter groß, die größten Exemplare erreichen jedoch eine Länge von bis zu 10 Zentimetern – die Rede ist von Schaben oder wie sie, fälschlicherweise verallgemeinert, im Volksmund oft genannt werden: Kakerlaken.
Bisher sind 4337 verschiedene Schabenarten bekannt. Nur 35 von ihnen betrachtet der Mensch als Schädling. Und nur eine von den 35 Schädlingsarten wird als Kakerlake bezeichnet, die deutsche Küchenschabe. Als Schädlinge werden in der Regel die Schabenarten eingestuft, welche den gleichen Lebensraum wie der Mensch besiedeln.
Ekelhaft! - Die Angst vor Schaben
Menschen ekeln sich in der Regel vor Insekten und besonders vor Kakerlaken. Auch andere Tiere, wie zum Beispiel Schweine, die öfter als Menschen mit Schaben in Berührung kommen, ekeln sich vor den kleinen Insekten. Wie so oft in der Natur, ist dieses Ekelgefühl nicht ganz unbegründet. Schaben sind Allesfresser und gelten als Überlebenskünstler. Sie vertragen viel höhere und auch viel niedrigere Temperaturen als der Mensch. Resultierend aus der Tatsache, dass die kleinen Sechsfüßler durch fast jede Ritze passen und stets Alles erkunden was sie umgibt, schleppen Kakerlaken viele Keime und Bakterien mit sich, welche für den Menschen gefährlich sein können. Eigentlich sind Schaben sehr reinliche Tiere, die sich sogar gegenseitig putzen. Doch lässt es sich natürlich nicht vermeiden, Keime zu übertragen, wenn man sich in einem Moment durch den Bioabfall eines Menschen frisst und im nächsten über dessen Küchenvorräte herfällt.
Faszinierend? - Die Schabe als Überlebenskünstler
Trotz des vielen Hasses und Ekels dem die Kakerlaken von menschlicher Seite ausgesetzt sind, werden sie von vielen Homo Sapiens auch bewundert. Diese Bewunderung findet ihren Ursprung in der Lebensweise der Schaben, in ihrem Körperbau sowie ihrer unglaublichen Fähigkeit selbst extremste Situationen zu überleben.
Schaben leben in Gruppen und entwickeln in selbigen ein Sozialverhalten, welches man bei keiner anderen Spezies vorfindet. Anders als beispielsweise die Bienen, haben die Schaben keine Königin, die für alle den Ton angibt. Sie entscheiden stets im Kollektiv. Auf welchen Wegen dabei der Informationsaustausch stattfindet ist bisher noch weitestgehend unerforscht. Klar ist nur das Gerüche hierbei eine sehr wichtige Rolle spielen.
Am liebsten halten sich die kleinen Fressmaschinen an dunklen Orten auf. Dies ist auch der Grund warum man sie als Mensch nur selten zu Gesicht bekommt. Doch nachts, wenn alles dunkel ist und der Feind schläft, kommen die kleinen Tiere aus ihren Löchern und machen sich über alle Nahrungsmittel her, die sie finden können.
Beachtenswert ist auch der Körperbau der Kakerlaken. Mit ihren sechs Beinen und der arteigenen Gangart, bei der immer 3 Beine den Boden berühren, überwinden die Kakerlaken nahezu jedes Hindernis problemfrei und in Rekordtempo. Jeder der schon einmal versucht hat eine Kakerlake zu zertreten weiß, wie schnell die Tiere rennen können. Die schnellsten Schaben der Welt legen in einer Sekunde das Fünfzigfache ihrer eigenen Körperlänge zurück. Für einen Menschen würde das bedeuten mehr als 80m pro Sekunde zurückzulegen (300 km/h). Hinzu kommt der Fakt, dass die vom Fuß bedrohte Kakerlake nahezu keine Reaktionszeit aufbringen muss, um die Flucht zu ergreifen. Noch bevor das Tier weiß, warum es überhaupt wegläuft, rennt es weg.
Diese Fähigkeit verdanken die Schaben kleinen Härchen, welche sich am Ende ihres Körpers befinden. Kommt etwas mit bedrohlicher Geschwindigkeit auf die Tiere zu (wie zum Beispiel der Fuß eines Menschen) geht dem Objekt ein Windhauch voraus, welcher als Reiz von den Härchen aufgenommen wird. Dieser Reiz gelangt sehr schnell in einen Ganglienknoten, welcher den Beinen des Tiers unverzüglich befiehlt in die Gegenrichtung auszuweichen. Erst nachdem der Reiz diesen Nervenknoten passiert hat, gelangt er ins Gehirn des Insekts. In diesem Moment rennt die Kakerlake aber bereits weg.
Wie bereits erwähnt sind Schaben Überlebenskünstler. Sie überlebten Eiszeiten und selbst gegen die modernen Bedrohungen, welche oft der menschlicher Hand entstammen, wissen sich die Kakerlaken zu wehren. Oft können Insektizide, welche benutzt werden um die Kakerlaken zu töten, gerade Mal ein oder zwei Jahre benutzt werden. Denn nach dieser Zeit sind die Tiere bereits immun gegen das Gift oder halten sich aus Erfahrung einfach vom selbigen fern. Auch radioaktive Strahlung scheint den Tieren weit weniger auszumachen als dem Mensch. Als das amerikanische Militär in der Wüste Atombomben testete und man das Gelände hinterher, im Glauben kein Leben mehr anzutreffen, in Strahlenschutzanzügen betrat um Messungen vorzunehmen, wimmelte es nur so von Kakerlaken, welche sich gesund und munter von toten, verstrahlten Tieren ernährten.
Haben Schaben auch eine nützliche Funktion?
Von einigen Menschen abgesehen, die die Insekten mit Vorliebe essen, sind Schaben vor Allem für Wissenschaft und Forschung von hoher Relevanz. Sie werden bevorzugt als Versuchstiere eingesetzt, da es kaum jemanden gibt dem die Tiere Leid tun. In der Insektizidindustrie gilt beispielsweise der Grundsatz: „Mit einem Mittel das eine Kakerlake umbringt, kann man auch jedes andere Tier töten!“. In den vergangenen Jahren hat die Robotik die Schaben für sich entdeckt. Forscher versuchen die Gangart der Kakerlake auf Roboter zu übertragen, um kleine, robuste und vor Allem wendige Maschinen zu entwickeln, welche in der Lage sind nahezu jedes Hindernis zu überwinden. Diese Roboter sollen dann eingesetzt werden um verschüttete Menschen unter eingestürzten Häusern zu finden. Wie so oft wird die Forschung vor Allem durch das Militär finanziert. Dieses plant eine Verwendung der neuen Technologie in Minensuchrobotern. Es ist nicht so schlimm wenn ein preiswerter Roboter in die Luft fliegt. Immerhin ist das noch besser als den Tod eines Soldaten in Kauf zu nehmen.
Weiterhin versucht man Schabenkolonien mit Hilfe von Miniaturrobotern, welche mit schabeneigenen Dufststoffen präpariert werden, zu unterwandern. Auf diesem Wege wollen es Forscher schaffen die Schaben zu beeinflussen und ihr Verhalten besser zu verstehen.
Wer mehr über Schaben, Robotik und kulinarische Genüsse erfahren will, sollte sich das folgende Videomaterial zu Gemüte führen.
Doku 1
Doku 2
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Pixi - das rassistische Schulbuch
Wirtschaftskrise, Streit um Reformen, Kriminalität auf der Reeperbahn. Jede Stadt hat so ihre ganz eigenen Probleme, Hamburg stellt da keine Ausnahme dar. Doch nun trifft es die Stadt im Norden Deutschlands härter denn je. Ein sozialethisch desorientiertes Schulbuch für Kinder, welches nur so von Sexismus, Rassismus und Diskriminierung strotzt, infiltriert der Zeit Hamburgs Klassenzimmer. Kersten Artus von der Linken und Nebahat Güclu von der GAL (Bündnis 90 / Die Grünen) kämpfen nun für eine bessere Welt.
Skandalös, erschreckend und nahezu unfassbar:
Das Buch "Pixi Wissen: Politik und Demokratie" gefährdet unsere Jugend und somit die sozialen Werte in Deutschland. Wir danken den Hamburger Politikern für ihr Interesse an diesem wichtigen Thema und dem damit verbundenen, sozialen Engangement.
Schieben wir Sarkasmus und Ironie für einen Moment bei Seite, stellt sich abschließend eigenltich nur noch eine Frage: Warum beschäftigt sich "SPIEGEL TV", ein Programm, welches sich namentlich an einem der größten und etabliertesten Nachrichtenmagazine Deutschlands orientiert, mit derartigen Lapalien?
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ein Frosch im Alltag
Herzlich Willkommen auf frogged.de!
Hier bloggt ein Frosch mit dem Ziel dich zu unterhalten, dich zu bilden, dich zum Lachen und manchmal auch zum Weinen zu bringen.
Viel Spaß!